A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M
N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
 

Mit etwas Hintergrundwissen wird sicher so manches verständlicher.
Diese Seiten sollen etwas Licht ins Dunkel der Abkürzungen und Fachbegriffe rund um

Visualisierung und Animation sowie Internet und Webdesign bringen.

Sollten Sie einen Begriff vermissen, fragen Sie bitte einfach über das Kontaktformular
danach, er wird so bald wie möglich ergänzt.

Barrierefreies Internet – Barrierearmes Internet

Auch Accessibility genannt, bedeutet Barrierefreiheit, dass auch Menschen mit Behinderungen
oder technischen Einschränkungen (zum Beispiel ältere Soft- oder Hardware) der Zugang zum
Internet so einfach wie nur möglich gestaltet werden soll.

Für Behinderte stehen zahlreiche Hilfsprogramme zur Verfügung, die ihnen die Nutzung des
Internets ermöglichen oder erleichtern. Damit sie diese Hilfsmittel einsetzen können, müssen
Webseiten für den Einsatz von Screenreadern etc. optimiert sein. Wird beispielsweise Schrift als
Bild in eine Internetseite eingebaut, besteht für einen Blinden keine Möglichkeit, sich den Inhalt
der Seite durch einen Screenreader vorlesen zu lassen. Besonders fatal ist es, wenn Hyperlinks
oder Schaltflächen als Bilder angelegt sind.

Aber auch für nichtbehinderte Internet-Nutzer gibt es Barrieren:

Öffentliche Einrichtungen (Ämter, Behörden, Schulen etc.) sind bereits heute per Gesetz dazu
verpflichtet, ihre Internetauftritte barrierefrei zugänglich zu machen.

Da die Such-Roboter der Suchmaschinen Ihre Webseiten ungefähr genauso „sehen”, wie ein
Screenreader, treffen nahezu die selben Regeln, wie sie für barrierefreie Webseiten gelten,
auch für die Suchmaschinenoptimierung zu.

Bildschirmauflösung

siehe Auflösung

Bildschirmleseprogramm

siehe Screenreader

Bildschirmschriften

Wegen der geringen Auflösung wird Schrift auf dem Bildschirm wesentlich schlechter dar-
gestellt, als auf Papier. Zum Vergleich die Schrift, wie Sie sie auf dieser Website sehen, in
zehnfacher Vergrößerung und eine Schrift, die sich aufgrund ihrer feinen Linien nur für den
Print-Bereich eignet. Bei der Gestaltung von Webseiten ist zudem zu berücksichtigen, dass
die Schriftart nicht in die Webseite eingebunden werden kann, sondern eine auf dem System
des Webseitenbesuchers vorhandene Schrift verwendet wird. Die folgenden Schriftarten sind
auf nahezu jedem Rechner vorhanden:

PC:
  • Times New Roman
  • Arial
  • Verdana
  • Tahoma
Mac:
  • Geneva
  • Chicago
  • Verdana
  • Helvetica

Bitmap

Oberbegriff für Bilder, die aus einzelnen Pixeln aufgebaut sind. Jedem Pixel ist ein Farbwert
zugeordnet. Daher sind Bitmap-Bilder sehr speicherintensiv, die Dateigröße kann jedoch
durch verschiedene Kompressionsverfahren verringert werden.
Gängige Dateiformate sind u.a.:

Blog

Auch Weblog, zusammengesetzt aus World Wide Web und Log für Logbuch, ist ein auf einer
Website veröffentlichtes Tagebuch oder News-Magazin, in dem ein oder mehrere Autoren
(„Blogger”) regelmäßig Neuigkeiten mitteilen, Sachverhalte schildern oder auch Gedanken und
Meinungen festhalten.

Blog-Systeme sind Content Management Systeme, die sich primär dadurch auszeichnen, dass
auch ungeübte Nutzer sehr einfach Texte und Bilder oder auch Videos publizieren können.

Das Blog-System mit der größten Verbreitung ist WordPress.

BMP   (Bitmap)

Pixelorientiertes Dateiformat, ursprünglich für Windows entwickelt, heute geräteunabhängig.
BMP-Dateien können unkomprimiert oder verlustfrei komprimiert gespeichert werden.

Braillezeile

Elektronisches Gerät, das Blindenschrift ausgibt, die mit den Fingerkuppen „gelesen” werden
kann. Üblich ist die Ansteuerung der Braillezeile durch einen Screenreader.

Browser

Browser (umgangssprachlich für Webbrowser) sind Computerprogramme zum Betrachten
von Webseiten im Internet. Bekannte Browser sind u.a.:

Browserkompatibilität

Obwohl im W3-Consortium unter anderem alle wichtigen Browser-Hersteller vertreten sind,
hält sich kein einziger Browser an die Empfehlungen dieses Gremiums. Dabei machen teil-
weise neuere Browser-Versionen Fehler, die ältere nicht gemacht haben (und umgekehrt).
Auch ein und die selbe Version eines Browsers kann eine andere Interpretation der Web-
seite
zur Folge haben, wenn er unter einem anderen Betriebssystem läuft. Daher muss eine
Website auf allen gängigen Browsern getestet werden. Valides HTML alleine ist noch keine
Garantie für Browserkompatibilität. Zur Problemlösung ist in manchen Fällen der Einsatz von
sogenannten Hacks oder Browserweichen erforderlich. Keine Lösung ist es, auf der Website
einen Hinweis „Diese Seite ist optimiert für…” anzubringen, da niemand auf einen anderen
Browser umsteigen wird, nur um Ihre Website besuchen zu können. Noch schlechter ist es,
diese Problematik einfach zu ignorieren.

Browserweiche

Eine Browserweiche kann eingesetzt werden, um Browserkompatibilitätsprobleme zu lösen.
Beim Anfordern einer Website vom Server wird abgefragt, welchen Browser der Besucher
der Website verwendet, um ihm eine für diesen Browser optimierte Version der Seite zu
schicken. Dies ist die aufwändigste Lösung.

Für den Internet-Explorer aller Versionen ist es möglich, eine speziell auf ihn abgestimmte
CSS-Datei einzubinden. Diese wird von allen anderen Browsern ignoriert.

Auch die sogenannten Hacks werden als Browserweiche bezeichnet.